Beiträge vom Mai, 2008

Grill-Lokomotive

Freitag, 30. Mai 2008 12:44

Diese Grill-Lokomotive hat sich der Michi gegönnt, und er ist tierisch stolz darauf. Für 79,- Euronen gabs die neulich mal bei PLUS.
(Inzwischen haben wir das Teil auch schon für bedeutend mehr Geld in anderen Prospekten gesehen.)

Lokomotive1

Befeuert wird das Ganze in einem Extra-Abteil (links).
Rechts an die Bretter hat mein Bastel-Mann sich ein Hölzchen mit Haken (für alles, was man beim Grillen braucht) geschraubt.

Lokomotive2

Die Hitze zieht dann rüber in den eigentlichen Grillraum.
Kein Fett kann mehr in die Glut tropfen, es gibt keine Flammen mehr. Und ganz rechts durch den Schornstein zieht der Rauch ab.

Funktioniert prima! ;-)

Thema: Tage wie diese, Technisches | Kommentare (8) | Autor: Ulinne

Die Milch machts

Freitag, 30. Mai 2008 10:09

Also was die “Armut” von Bauern anbetraf war ich ja bisher immer etwas skeptisch. Besonders dann, wenn einige unserer Nachbar-Bauern mit ihren dicken Mercedes-Autos zu uns auf den Mylopa-Hof gerauscht kamen und ständig jammerten, wie schlecht es ihnen doch ginge.
WIR konnten uns KEIN dickes Auto leisten, und wir waren auch mit Ländereien nicht so gesegnet wie sie.
Von daher haben wir ihnen während ihres Untergangs-Gejammers damals immer nur amüsiert auf die Schulter klopfen können: Ja, ja, du Armer …

Momentan jedoch – finde ich – haben sie Recht mit dem, was sie tun, und sie sollten möglichst lange durchhalten. Man kann eben nicht von der Substanz leben, (die man nun mal nicht so einfach versilbern kann), sondern braucht einen ordentlichen Preis für die eigenen Produkte. Es kann nicht sein, dass einige der großen Discounter nur auf den Preis gucken (die Verbraucher übrigens auch), die Bauern und Milchverarbeitungsbetriebe quasi erpressen, und derjenige, der die wichtigste Arbeit mit der Herstellung der Produkte hat, sieht kaum etwas vom Gewinn, zahlt teilweise sogar drauf, um den Betrieb, der seit vielen Generationen die Familie ernährte, auch für die kommenden Generationen zu erhalten.
Dass einige Bauern aus Deutschlands Nachbarstaaten sich solidarisch zeigen und ihre Milch ebenfalls nicht mehr anliefern, finde ich toll. Ist ja auch klug, in dieser Frage am gleichen Strang zu ziehen und sich nicht gegeneinander ausspielen zu lassen. Letztendlich werden (hoffentlich) alle etwas davon haben.
Daran, dass angeblich Überangebot und Unterversorgung (wegen der starken Nachfrage in China z.B.) in derart kurzen Zeitabständen so extrem schwankt, kann ich nicht wirklich glauben. Da stimmt doch etwas nicht!

Scheinheilig – die Argumentation des Einzelhandels-Vertreters Pellengahr:
Es sei verantwortungslos, Lebensmittel zu vernichten.

Ach – so etwas ist auf einmal wichtig???

Ja, da erinnere ich mich doch noch gut an die riesigen Gruben, in denen auf Initiative der EU z.B. Tomaten zermatscht und entsorgt wurden, damit sich die Preise auf den Weltmärkten halten konnten – oder andere Vernichtungsaktionen. Da hat sich auch niemand die Frage danach gestellt, ob man die Produkte nicht besser an die Hungernden in der Welt weiterleiten könnte, statt sie einfach zu vernichten und zu begraben.
Wie hatte man denn vor, die Hungernden mit unserer überschüssigen Milch zu beglücken?
Gabs/gibts da schon einen Verteilungsplan?
Lächerlich!
Nichts von dem, was nun in die Güllegrube gekippt wird, wäre jemals bei einem Hungernden angekommen. Ich würde es auch lieber an meine Tiere verfüttern, als es den gierigen Großunternehmen in den Rachen zu schütten.

Man hat auch keine Gewissensbisse, wenn es darum geht, Nahrungsmittel für Biosprit zu missbrauchen, riesige Anbauflächen damit der Produktion von ESSEN zu entziehen und damit Menschen in den Hunger zu treiben.

Ist doch alles taktisches Gequatsche!
Doppelmoral – mal wieder …

Thema: Politik/Gesellschaft, Tage wie diese | Kommentare (1) | Autor: Ulinne

Sex & the city

Mittwoch, 28. Mai 2008 12:19

Man kommt – wenn man häufig Nachrichtensendungen schaut – momentan ja kaum daran vorbei: an den Beiträgen zum Kinostart von “Sex & the city“. Ich hab die Serie im TV nie angeschaut, konnte den Hype darum (also um dieses titeltragende Thema) auch nie verstehen. Für mich ist das eine reine Werbeveranstaltung für Mode (Kleidung, Schuhe, Schmuck, Taschen …) – gesalzen mit der “richtigen” und quotenbringenden Prise Sex. Sex also als Einschaltmotivation und Transporteur für die Zielgruppe der Mode-Werbung: junge Schicki-Micki-Tussis.
(Deshalb hat es mich übrigens auch sehr, sehr gewundert, dass Herr Karasek – eigentlich ein ernsthafter Literatur-Kritiker für mich – in einer Volle-Kanne-Sendung vor kurzem erwähnte, dass er “Sex and the city” immer gern geschaut habe.)

Ja, und eben wollte man mir bei Brunch – wieder mit Hinweis auf besagten Film – verklickern, dass ich in diesem Sommer gefälligst High-Heels oder zumindest Schuhe mit diesen furchtbar dicken Sohlen zu tragen hätte, dass mittelhohe Absätze so GAR nicht mehr “gingen”.

Das entlockt mir doch nur ein müdes Lächeln.
Modediktat? Für mich?
Nein danke!
Was “Mode” ist, hat mich noch nie interessiert, da konnten sich die Modepäpste an mir schon immer die Zähne ausbeißen.
Ich trage, was mir gefällt, was bequem und praktisch ist.
Da lob ich mir doch, womit Trudy sich in diesem Jahr für den Sommer eingedeckt hat.

Aber Trudy und ich gehören ja auch wohl nicht zur Zielgruppe … ;-)

Thema: Politik/Gesellschaft, Tage wie diese | Kommentare (6) | Autor: Ulinne

Besucher am Fenster

Montag, 26. Mai 2008 21:05

Heute Nachmittag – ich bin gerade in der Küche – denk ich: Wer klopft denn da so zaghaft ans Fenster?
Gehe ins Wohnzimmer und schaue nach.
Ja, und was sehe ich?

Ihn hier:

besucher am fenster3

Den ganzen Nachmittag – bis eben, da ist er wohl schlafen gegangen – hat er versucht, irgendwie durch die Scheibe zu uns ins Haus zu gelangen … ;-)

Nachtrag:
Nun – am folgenden Morgen (27.5.) – ist der kleine Buchfinken-Mann offenbar gut ausgeschlafen, schon wieder da und klopft gegen die Scheibe.
Was ist nur mit so einem Vögelchen los??? Was bringt ihn zu so einem Verhalten? Hat er Langeweile während sein Weibchen brütet? Hat er überhaupt eine Partnerin, oder fühlt er sich einsam? Glaubt er, in der Scheibe einen Konkurrenten zu sehen und will er ihn bekämpfen? Oder will er tatsächlich unbedingt ins Haus?
Im Moment hab ich Angst, das Fenster zum Lüften zu öffnen. Was ist, wenn er wirklich herein fliegt und bei der Flucht vor Emma oder Felix panisch den Rückweg nicht findet und vor eine andere Scheibe klatscht …?
Fragen über Fragen …
Und er will offenbar nicht aufgeben. Eben schon wieder …

2. Nachtrag:
Elke hat mich darauf hingewiesen: Blechi ist das Gleiche passiert. Sie hat nur schönere Fotos davon gemacht. ;-)
Er klopft heute (28.5.) übrigens noch immer gegen unsere Fensterscheibe. Allerdings wird es jetzt schon seltener …

Thema: Mein Haus, Meine Tiere, Tage wie diese | Kommentare (6) | Autor: Ulinne

Europäischer Sängerwettstreit

Sonntag, 25. Mai 2008 0:17

Habe mir eben den europäischen Sängerwettstreit im TV angeschaut. Peinlich, peinlich, was unsere No Angels da abgeliefert haben. Kommentator Peter Urban muss wohl etwas mit den Ohren gehabt haben, als er den Auftritt für Deutschland als “sehr gelungen” bezeichnete. Ich habe selten so viele falsche Töne von mickrigen Stimmchen gesungen gehört. Aua für meine Ohren. Tja – live kann nun mal nicht jeder.
Auch der Song war ja sowas von unspannend … *seufz*
Kein Wunder, dass “wir” mal wieder gaaaaanz hinten gelandet sind.

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Kaminhäuschen aufgeräumt

Samstag, 24. Mai 2008 17:25

So, nun ist endlich auch unser Kaminhäuschen sauber und aufgeräumt.

08Kamin001

08Kamin002

Da es ab und zu vorkommt, dass der Michi lieber Musik hört, während ich mir gern irgendwas im TV anschaue, ist dies gleichzeitig auch sein “Musikzimmer”, und er hat sich ein neues Regal für seine alte Zweitanlage gebaut.

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Das Holz an dieser Wand soll auch eines Tages mal weiß gespritzt werden, damit es hier drinnen nicht mehr so dunkel wirkt.

Das Fenster hab ich noch nicht geputzt, aber man kann auch so noch ganz ordentlich nach draußen schauen. *grins*

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Aus dieser Position kann man auf die Kiwilaube schauen.

Und aus dieser sieht man ins Erbsenbeet:

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Ja, und so siehts von außen aus:

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Direkt vor der Wand wachsen die Tomaten und hinten zwischen Eisenzaun und neulich gebautem neuen Rankgitter schieben sich meine heiß geliebten Erbsen so langsam nach oben. An der Hausecke sind heute die Blüten der Kletterrose aufgegangen. Aber für die muss ich mir leider ein Spritzmittel besorgen, obwohl ich sowas im Garten nicht gern mache. Sie verliert jede Menge Blätter und hat wohl Rosenrost … Mist.

Für mehr Gartenfotos geht es hier entlang: Ulinnes Garten & Gartenbilder

Thema: Mein Haus, Tage wie diese | Kommentare (2) | Autor: Ulinne

Fensterblick & Balkonbauarbeiten

Mittwoch, 21. Mai 2008 15:01

So schön das sprießende Maigrün ja auch ist, unser Wohnzimmer – und damit meinen Arbeitsplatz – macht es ganz hübsch dunkel. Die ehemals kleinen, von uns gepflanzten Bäumchen sind aber auch ganz schön erwachsen geworden. ;-)

21Mai08 fensterblick

Links die Esskastanie, draußen – hinter der Hecke – zwei Linden am Straßenrand (die aber auch von uns gepflanzt wurden), hinten links (teilweise vom linken Fenstergerüst verdeckt) der im letzten Herbst reichlich gestutzte Pflaumenbaum, weiter rechts der Kirschbaum und ganz rechts die Tanne, die einmal ein kleiner Weihnachtsbaum war und kaum das Dach des Kaminhäuschens erreichte. Mittlerweile haben wir von der Tanne schon die unteren Äste abgezwackt, damit wenigstens die tiefstehende Wintersonne es drunter durch bis ins Haus schafft.

Ein bisschen näher am Fenster wirds dann schon etwas heller.

21Mai08 fensterblick1

Ja, und dort draußen liegen die Verkleidungsbretter, die wir von der Unterseite unseres Balkons gerupft haben.

21Mai08 fensterblick2

Die Seite mit den an einigen Stellen noch herausragenden Nägelchen schön nach unten, damit sich Emma daran nicht die Pfoten verletzt.

21Mai08 balkon

Die Dachrinne des Balkons hat – vermutlich seit seinem Bau nach einem Brand im Jahr 1977 (da gehörte das Haus noch nicht uns) – ein falsches Gefälle, so dass ständig Wasser überlief und aus den Verkleidungsbrettern sickerte. Die sahen zuletzt fürchterlich, zum Teil morsch und verbogen aus. Der Beton darunter übrigens auch.
Nun steht eine Bearbeitung an: neue Dachrinne, neues Fallrohr, neue Versiegelung der Balkonfläche, neuer Putz unter dem Überhang. …

Wir warten auf die beauftragte Firma – auch damit die Bretter endlich wieder verschwinden …

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Eine Nachricht?

Dienstag, 20. Mai 2008 13:40

Ist DAS eine Nachricht wert?
Was kann ein Präsidentschafts-Kandidat dafür, wenn sich ein Ex-Ku-Klux-Klan-A*** für ihn einsetzt.
Sollten die Amerikaner so blöde sein, sich von so etwas beeinflussen zu lassen? Nun ja – vielleicht

Thema: Politik/Gesellschaft, Tage wie diese | Kommentare (0) | Autor: Ulinne

Perspektivlos

Dienstag, 20. Mai 2008 13:36

So etwas kann am Ende herauskommen, wenn die Wut der Menschen über ihre Perspektivlosigkeit schließlich überkocht.
Man sollte dringend darauf achten, dass es in unserem Land nicht auch auf solche Zustände hinausläuft.

Aber ich weiß: Die Lernfähigkeit und -bereitschaft unserer Politiker ist begrenzt. Vorausdenken und aus “Vorbildern” lernen ist was ganz Schweres …

Thema: Politik/Gesellschaft, Tage wie diese | Kommentare (0) | Autor: Ulinne

Noch mal die Kurve gekriegt

Dienstag, 20. Mai 2008 13:30

Na, da haben unsere instinktlosen Damen und Herren Volks(ausbeuter) – äh, -vertreter, ja gerade noch mal die Kurve gekriegt. Traurig, dass es dafür Druck durch die Öffentlichkeit bedurfte, denen sich immer mehr Koalisitions-Politiker beugten, ohne wäre da alles schön – wie ausgeheckt – durchgelaufen …

Thema: Politik/Gesellschaft, Tage wie diese | Kommentare (3) | Autor: Ulinne

Neue Rezensionen bei “Literatur fast pur”

Montag, 19. Mai 2008 16:54

Auch von Tom Liehr gibt es neue Rezensionen bei Literatur fast pur:

- Über die Unbewohnbarkeit des Paradieses. Roman. A.P.Schlöglmeier

- Faserland. Roman. Christian Kracht

- Place de la Bastille. Roman. Leon de Winter

Thema: Rezensionen | Kommentare (0) | Autor: Ulinne

Neue Rezi bei “Literatur fast pur”

Samstag, 17. Mai 2008 18:44

Bei Literatur fast pur gibt es eine neue Rezension von Hans Peter Röntgen:

- Meine total wahren und überhaupt nicht peinlichen Memoiren mit genau Elfeinhalb. Kinder/Jugendbuch. Friedrich Ani

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Sven in China

Samstag, 17. Mai 2008 11:38

Im Blog “Sven in China” findet man Informationen zu allem, was den Aufenthalt in China anbetrifft – aktuell auch zur Erdbebenkatastrophe, die Sven offenbar hautnah miterlebt hat, und zu den Möglichkeiten, dort mit Spenden zu helfen.

Thema: Politik/Gesellschaft, Tage wie diese, Tolle Typen | Kommentare (1) | Autor: Ulinne

Teure Privilegien für Beamte?

Freitag, 16. Mai 2008 16:33

Ich sehe mir sehr gern kritische TV-Magazine an. Auch PANORAMA gehörte bisher immer dazu. Gestern jedoch war ich über einen sehr schlecht recherchierten und höchst tendenziösen, ja fast hetzerisch irreführenden Beitrag sehr erschreckt und zwar über diesen:
Zwei-Klassen-Medizin – Teure Privilegien für Beamte und Abgeordnete“.
(Ein Bericht von Tamara Anthony, Ben Bolz, Nils Casjens, Bettina Schön, die man wohl allesamt kaum als “Journalisten” bezeichnen kann.)

Hier wurde – einmal mehr in den Medien – die gesamte Palette des Anti-Beamten-Registers gezogen, und zwar höchst lückenhaft und einseitig. Deshalb drängt es mich doch sehr, hier noch ein paar (hoffentlich) erhellende und aufklärende Tatsachen hinzuzufügen.

Wahr ist: Beamte sind in der Regel privat krankenversichert. (Auch ich, aber ich habe mir das nicht ausgesucht.)

Wahr ist auch: Der Staat zahlt über die Beihilfe einen Teil der (leider) erhöhten privaten Arztrechnungen mit. (Der Grund dafür, dass diese Arztrechnungen allerdings – wie bei allen Privatversicherten – aus dem 2,3-fachen Honorarsatz bestehen, liegt in der Gebührentabelle, für die kein Privatversicherter etwas kann. Da müsste man die Gebührenordnung ändern, denn auch mir entzieht sich diese Regelung bisher jedes Verständnisses.)

Nun zieht PANORAMA in seinem Bericht daraus eine Konsequenz (bei der befragte Passanten natürlich prompt entrüstet fordern, dass man den Beamten dieses “Privileg” umgehend zu entziehen habe):
Beamte kommen den Staat – was die Gesundheitskosten anbetrifft – sehr, sehr teuer.

Ja, dann möchte ich doch mal eine Gegenrechnung aufmachen:

Der Arbeitgeber meines Mannes muss für ihn, der gesetzlich krankenversichert ist, jeden Monat eine Menge Euros als Arbeitgeberanteil für die Krankenversicherung abführen.

Und was führt das Land NRW für mich jeden Monat an eine Krankenversicherung ab?

Nichts!

So lange ich nicht krank bin, gibt es für das Land also nicht einen einzigen Cent an Gesundheits-Kosten für mich als Beamtin. Und da waren etliche Jahre, in denen ich kein einziges Mal beim Arzt war oder Medikamente brauchte – demzufolge auch keine Rechnungen eingereicht habe. In diesen Jahren habe ich das LBV also nichts gekostet , denn für meine anteilige private Krankenversicherung zahle allein ICH von meinem Nettoeinkommen – damit hat das LBV nichts zu tun. Im aktiven Dienst sind das 50%, wobei von bei der Beihilfestelle eingereichten Rechnungen auch noch ein erheblicher Teil als sogenannte “Kostendämpfungspauschale” vom Land nicht rückerstattet wird, also ebenfalls an MIR ganz persönlich hängen bleibt.

Wo also bin ich nun so wahnsinnig teuer für den Steuerzahler??

Sicher, wenn Beamte einmal krank werden wird es (auch für den Staat/das Land) teurer, als wenn wir Beamte gesetzlich versichert wären, da es ja diese unsinnige Gebührenordnung mit dem 2,3-fachen Satz für Privatversicherte gibt (von der Gesamtrechnung trägt die Beihilfe allerdings nur 50% – höchstens, falls sie nicht noch einige Positionen als nicht erstattungswürdig erachtet, die andere Hälfte bezahlt meine Krankenversicherung!), aber hat man in der PANORAMA-Redaktion schon mal ausgerechnet, wie hoch die Kosten für Bund und Länder wären, wenn stattdessen für die Beamten jeden Monat ein Arbeitgeberanteil für eine gesetzliche Krankenversicherung abgeführt werden müsste, und zwar für alle , auch für diejenigen, die jahrelang nicht krank sind?
Ich gehe sogar eher davon aus, dass das SO nicht geschieht, weil es im Endeffekt für den Steuerzahler BILLIGER ist! Und bisher haben dies auch alle entsprechenden Untersuchungen so bestätigt, denn natürlich ist das durchgerechnet worden.

Die PANORAMA-Redaktion, deren “Erzeugnisse” ich ansonsten immer sehr geschätzt habe, sollte es vermeiden, irreführend, schlampig und auf BILD-Niveau (mit Blick auf die Quote) zu berichten, statt das Volk dermaßen unqualifiziert gegen Beamte aufzubringen.

Ich bin schwer enttäuscht!
Jedenfalls hat dieser Beitrag mir klar gemacht, was ich nun von so manchem anderen PANORAMA-Beitrag zu halten habe …

Das ARD-Forum zu diesem PANORAMA-Beitrag

Thema: Politik/Gesellschaft, Tage wie diese | Kommentare (6) | Autor: Ulinne

Sahnewetter

Sonntag, 11. Mai 2008 18:36

Wenn es bei diesem Sahnewetter, das wir zur Zeit haben, hier mal eine Weile nix Neues gibt, müsst ihr halt bei uns im Garten oder beim Emmahund vorbeischauen.
Ich werkele zur Zeit viel draußen in der Sonne herum, und da bleibt nicht immer die Zeit, alle drei Blogs gleichzeitig zu bestücken. Auch die Blogrunden fallen momentan etwas spärlich aus. Sorry dafür. Doch es ist ja auch zu spüren, dass es vielen von euch ganz ähnlich geht.

Aber das nächste schlechte Wetter kommt bestimmt … ;-)

Thema: Tage wie diese | Kommentare (6) | Autor: Ulinne

Stellungswechsel

Freitag, 9. Mai 2008 10:37

Spätestens beim VW-Skandal wurde deutlich: Betriebsrats- und Gewerkschaftsvertreter stehen nicht zwingend auch auf der Seite derer, die sie zu vertreten haben. Dass die Verhältnisse bei VW da nur die Spitze des Eisberges sind, hab ich schon immer gedacht und mich gefragt, in wie vielen Betrieben es wohl ebenfalls Mauscheleien zwischen Betriebsrat und Führungsetage gibt.
Dieser Fall macht besonders deutlich, wie eng so mancher Gewerkschafter mit “denen da oben” verbandelt ist und wie leicht man gekauft werden kann.
Pfui Teufel, Herr Hansen von der Transnet.
Jeder ist sich selbst der Nächste, was?
Da muss man sich natürlich – auch gegen der Willen der eigenen Mitglieder – vehement für eine Bahnprivatisierung einsetzen, wenn danach ein schönes Pöstchen für einen selbst winkt, nicht wahr?
Widerlich!

Da müssen sich Gewerkschaften nicht wundern, wenn ihnen die Mitglieder von der Fahne gehen und kein Vertrauen mehr zu ihren Funktionären haben.
Schade, dass man so etwas wie eine Vertretung für Arbeitnehmer, was vom Ansatz her so wichtig und eigentlich unverzichtbar für die Menschen ist, durch Korruption und Käuflichkeit derart in Verruf bringt und kaputt macht!

Thema: Politik/Gesellschaft, Tage wie diese | Kommentare (0) | Autor: Ulinne

Unglaublich!

Dienstag, 6. Mai 2008 11:25

Dass diese gierige Bande sich nicht schämt … *kopfschüttel*

Thema: Politik/Gesellschaft, Tage wie diese | Kommentare (4) | Autor: Ulinne

Schade …

Dienstag, 6. Mai 2008 11:21

…, dass der Wirbelsturm in Birma nicht endlich die Militärbande weggefegt hat.
Immer trifft es die Falschen …

Thema: Politik/Gesellschaft, Tage wie diese | Kommentare (1) | Autor: Ulinne

Nochmal: “Rentenangst”

Montag, 5. Mai 2008 17:34

Der liebe Gott hat noch einmal drauf hingewiesen:
Die Doku “Rentenangst ” wird heute bei Phoenix um 21:00 Uhr noch einmal wiederholt.
Weitere Termine:
6. Mai um 14:00 Uhr auf Phoenix und am 2. Juni um 22:30 Uhr im SR/SWR.

Wer es also bis jetzt immer noch nicht gesehen hat, bitte schön … ;-)

Thema: Politik/Gesellschaft, Tage wie diese | Kommentare (0) | Autor: Ulinne

Unser täglich Brötchen

Montag, 5. Mai 2008 16:28

Gerade bei Irmgard gefunden: Unser täglich Brötchen, eine neue Wallraff-Recherche. (Dank an diesen engagierten Mann!!!)

Ich frage mich, ob solche Firmen im rechtsfreien Raum agieren dürfen. Solche Betriebe gehören dicht gemacht!

Ansonsten soll man in dieser Republik nicht mehr über “Menschenwürde” reden – wie z.B. im Rahmen der Stammzellen-Diskussion. Wer gegen solche Zustände wie beim Lidl-Zulieferer Weinzheimer als Politik und Justiz nicht einschreitet, sollte das Wort “Menschenwürde” NIE wieder in den Mund nehmen! (Da können die auf ihrer WebSite noch so sehr dementieren, ICH glaube Walraff!)

Thema: Politik/Gesellschaft, Tage wie diese | Kommentare (3) | Autor: Ulinne

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