Beitrags-Archiv für die Kategory 'Politik/Gesellschaft'

Schöpfer von Stuttgart 21 fordert sofortigen Stopp

Mittwoch, 25. August 2010 13:01

Allem Anschein (besonders aber den Ergebnissen entsprechender Gutachten) nach ist das Projekt STUTTGART 21 lebensgefährlich!

Im STERN ist heute zu lesen:

Schöpfer von Stuttgart 21 fordert sofortigen Stopp

Er war einer der Väter von Stuttgart 21, doch nun fordert er den sofortigen Stopp des umstrittenen Bahn-Projektes: Architekt Frei Otto warnt eindringlich vor den Gefahren für “Leib und Leben”. Eine Untersuchung bestärkt ihn. …”

Also wenn nun, da selbst Frei Otto , einer der “Väter” des Projekts “Stuttgart 21“, heftige Bedenken zur Sicherheit äußert, dieser Unsinn nicht umgehend in die Tonne gekloppt wird, versteh ich die Welt nicht mehr …

Thema: Politik/Gesellschaft | Kommentare (0) | Autor: Ulinne

Lobbyisten: Energie-Allianz gegen Regierung

Freitag, 20. August 2010 11:48

Ich fasse es nicht!
Manager großer Konzerne, Politiker und Wissenschaftler erdreisten sich aktuell sogar ganz öffentlich (hinter unserem Rücken tun sie es ja eh ständig …), unsere Regierung unter Druck zu setzen. Sie fordern eine “bessere Energiepolitik“. Und unter “besser” verstehen diese Leute natürlich das, wogegen jeder sich wehrt, der sich an Energie nicht dumm und dämlich verdient und einigermaßen mit Weitblick denkt: Kohlekraftwerke, Atomkraftwerke

Wenn man auf die Liste der Unterzeichner schaut, weiß man natürlich Bescheid …:

- Johannes Teyssen (E.on)
- Tuomo Hatakka (Vattenfall)
- Jürgen Großmann (RWE)
- Hans-Peter Villis (EnBW)
- Josef Ackermann (Deutsche Bank)
- Ekkehard Schulz (Thyssen-Krupp)
- Werner Wenning (Bayer)
- Jürgen Hambrecht (BASF)
- Eckhard Cordes (Metro)
- Rüdiger Grube (DB)
- Hartmut Ostrowski (Bertelsmann)
- Werner Bahlsen (wie der Name schon sagt)
- Otto Schily (unser ehemaliger Innen-Otto – mein Gott, und der hat mal bei den GRÜNEN angefangen!)
- Carsten Maschmeyer (Finanzunternehmer & Partner von Veronica Ferres)
- Oliver Bierhoff (DFB-Manager)

Da hat unser Angie auf ihrer Energie-Reise wohl ein Windrad oder eine Solarzelle zu viel angeschaut, in gewissen Kreisen bekommt man offenbar Angst um die Pfründe.

Man kann nur hoffen, dass diese Typen mit ihrem Erpressungsversuch nichts erreichen …

Thema: Politik/Gesellschaft, Tage wie diese | Kommentare (0) | Autor: Ulinne

Sommerloch-Thema: Die Google-StreetView-Hysterie

Freitag, 20. August 2010 10:17

Dieses politische und mediale Theater um Google-StreetView finde ich einfach nur lächerlich und dem Sommerloch geschuldet. Es schürt Angst bei den Menschen – ohne Informationen über Tatsachen. (Nachtrag: Und wie Sue bei den Kommentaren (siehe unten) schreibt, liefert man Google beim Ausfüllen der empfohlenen Widerspruchs-Anträge erst recht neue Daten, an die Google ohne diese Aktion nie gekommen wäre.)

googleStreetview

Wer ohnehin im Netz auf allen Hochzeiten tanzt – mit eigenen WebSites, Blogs, Mitgliedschaften in sozialen Netzwerken etc. … – wer der Welt also bereits ohne Google-StreetView jede Menge über sich preisgibt, für denjenigen dürfte es auch kein Drama sein, wenn man auch im Netz zu sehen bekommt, was jeder im Vorbeigehen oder -fahren sehen kann: die Fassade des Hauses, in dem er lebt, Fenster, Türen, Zäune, Hecken etc. …

Hallo – die deutschen Google-Streetview-Bilder sind zwei Jahre alt, also nichts Aktuelles. Kein Möchtegern-Einbrecher kann über StreetView sehen, ob aktuell z.B. auch tagsüber die Rolladen des Hauses heruntergelassen sind, ob der Briefkasten überquillt, ob Hunde den Garten schützen, ob es Alarmanlagen gibt etc. – nein, um solche Dinge ausspionieren, müssen diese Leute sich schon mal real auf den Weg machen, da ist eine einfache, 2 Jahre alte Hausansicht ja sowas von ungeeignet. Aber diese mögliche Gefahr wird den Menschen suggeriert.

Wer befürchtet, dass man ihm in den Garten schaut, hätte durch GoogleMaps, das bereits seit Jahren – bislang ohne jede Anfechtung durch Politik oder Datenschützer – verfügbar ist, viel eher Grund zur Sorge, denn der Blick von oben zeigt bedeutend mehr von der Gesamtheit eines Grundstückes, als diese Fotos von außen, die der Google-Wagen im Vorbeifahren geschossen hat, und die auch jeder Passant mit dem Handy am hoch erhobenen Arm schießen könnte.
Auch Stalker kommen mit GoogleMaps und anderen Geodiensten mindestens genauso weit wie mit StreetView, wenn ihnen die Adresse ihres Opfers bekannt ist …

Die augenblickliche Panikmache ist also völlig unangebracht und soll wohl sonstige Fehler im Verbraucherschutz kaschieren.
Statt die Verbraucher vor Produkten zu schützen, die nicht enthalten, was auf der Packung steht, statt endlich eine Ampelkennzeichnung – auch gegen den Willen der Nahrungsmittel-Lobby – einzuführen, statt die Menschen endlich wirkungsvoll gegen unseriöse Vertragsabschlüsse am Telefon zu schützen, vor Abzocke der Energiekonzerne, vor Vorratsdaten-Speicherung, (und da gibt es noch viele weitere Felder, die dringend zu beackern wären!), krallt unsere Verbraucher-Ilse sich nun an diesem Thema fest und hofft, dass die Bürger, die entweder keinen PC mit Internetanschluss zuhause haben, oder sich mit diesen Dingen ansonsten nicht bzw. wenig auseinandersetzen, ordentlich Angst bekommen und ihr dankbar sind für ihren – ach so – engagierten Einsatz.

Das ist unseriös und als Ersatzhandlung durchschaubar!
Nun ja, und die Medien brauchen halt auch immer ein Sommerthema … :-(

Außerdem gibt es bereits andere Dienste dieser Art – beispielsweise SightWalk, die bereits Straßenansichten in größeren Städten im Netz haben. (Artikel in der TAZ)
Entweder sind sie der Frau Aigner bisher nicht aufgefallen, oder ihre Namen sind nicht so spektakulär und bekannt wie Google …

Thema: Politik/Gesellschaft, Skurriles, Tage wie diese | Kommentare (3) | Autor: Ulinne

STUTTGART 21

Donnerstag, 19. August 2010 16:13

stuttgart21

Mit Projekten wie Stuttgart 21 wird der Demokratie in unserem Land die Maske vom Gesicht gerissen.

Was für eine Demokratie soll das denn sein, wenn es einigen wenigen Nasen gelingt, eine überteuerte Baumaßnahme mit Gewalt durchzudrücken, die eigentlich niemand wirklich will und braucht, und gegen die eine überwältigende Bürgermehrheit sich wehrt? Was soll diese Vergewaltigung der Menschen???

HALLO?! …

Unter “Kopfbahnhof 21” gibt’s Informationen & Alternativen …

Thema: Politik/Gesellschaft, Tage wie diese | Kommentare (0) | Autor: Ulinne

Die Rache des Stiers

Donnerstag, 19. August 2010 11:25

Fein gemacht, Junge – sportlich eine tolle Leistung!
Viel mehr Stiere sollten sich – wie du – gegen diese bescheuerten Macho-Stierkämpfe durch einen Sprung ins Publikum wehren und diesen Leuten, die eigentlich gekommen sind, um sich an eurem Leiden und Sterben zu erfreuen und diese dämlichen Macho-Toreros zu bewundern, zeigen, wo der Hammer hängt!

stier

Da lob ich mir doch Katalonien, wo Stierkämpfe endlich verboten worden sind.
Auf solche Traditionen kann die Welt gut verzichten, bin ich sicher, schließlich haben wir auch das Mittelalter inzwischen überwunden, und es werden keine “Hexen” mehr verbrannt …

Die Anhänger dieses brutalen Spektakels müssen irgendwo einen Nagel im Kopf haben! Sollen sie doch mit Stier-Puppen spielen, nicht aber mit Lebewesen, die fühlen und leiden wie sie selbst!
Oder sie sollten so viel Mumm besitzen, sich – ähnlich wie die Gladiatoren im alten Rom – gegenseitig abzumetzeln … :-(

Ja, aber dann haben sie dich am Ende doch getötet, (was dir im ungleichen Kampf gegen Spieße und Schwerter ohnehin bevorgestanden hätte), statt dich als mutig um sein Leben kämpfenden Helden zu feiern und dir für diesen Mut lebenslang eine besonders schöne Wiese zu überlassen – diese Feiglinge …

Thema: Politik/Gesellschaft, Skurriles, Tage wie diese | Kommentare (0) | Autor: Ulinne

Schleppende Pakistan-Hilfe?

Mittwoch, 18. August 2010 11:35

(Foto: Aktion Deutschland hilft)

(Foto: Aktion Deutschland hilft)

Mein Gott, das daaaaauuuuert!
In den reichen Ländern ist man ja sowas von träge und lahmarschig, wenn es um Hilfe für die Flutopfer Pakistans geht …
Eine Geber-Konferenz wird “vorgeschlagen“, statt umgehend einberufen, um endlich ausreichende Hilfe auf den Weg zu bringen. Da wundert man sich, dass Hilfe der Extremisten in Pakistan schneller ankommt, als das, was aus den westlichen Ländern (evtl.) zu erwarten ist? Logisch muss man da befürchten, dass deren Einfluss wächst, und nur deshalb will man nun einen Schritt schneller machen – nicht wirklich, um den Menschen schneller zu helfen.

Gut, auch unter den “normalen” Menschen ist Hilfe für Pakistan auf den ersten Blick nicht unbedingt angesagt, bringt man dieses Land doch mit den Taliban, mit Extremismus und Gefahr für die Welt in Verbindung. Was macht es da schon, wenn sich die Gefahr um einige Millionen Menschen reduziert … (zynismus_aus)

Aber auch die Medien, die die schwindende Spendenbereitschaft der Deutschen ach so beklagen, hätten selbst mal entsprechende Spenden-Sendungen auf den Weg bringen können. Da sind auch sie sehr zurückhaltend – anders als bei anderen Katastrophen.

Die Hilfsorganisationen scheinen aber auch etwas langsam zu sein – zumindest wenn es um das Abbuchen von Spenden geht. Meine Spende an “Aktion Deutschland hilft” ist seit Tagen noch immer nicht eingezogen worden. Offenbar benötigen die  Geld nicht so wahnsinnig dringend.
Seltsam … Es muss doch auch noch Mitarbeiter geben, die sich – statt vor Ort zu helfen – auch noch um solche Sachen kümmern … :-(

Thema: Politik/Gesellschaft, Sonstiges, Tage wie diese | Kommentare (0) | Autor: Ulinne

BP, SHELL & Co – die Namen der Schweine

Mittwoch, 18. August 2010 8:41

[

Es war immer so, und es wird wohl immer so sein:

- Passiert etwas, das die sogenannte “zivilisierte, erste Welt” bedroht -- wie die aktuelle Ölkatastrophe im Golf von Mexiko -- wird so schnell wie möglich gehandelt und von den Regierungen Druck auf die Verursacher gemacht.

- Geschieht Ähnliches oder Gleiches in der sogenannten “dritten Welt”, werden die Menschen ihrem Schicksal überlassen, und oft schlagen sich leider auch die Regierungen auf die Seite der Öl-Konzerne, verraten damit die Menschen im eigenen Land und stecken sich ein, was die “hohen Herren” ihnen ganz sicher über den Tisch schieben, damit das Volk ruhig gehalten wird.

Als das Öl im Golf von Mexiko zu sprudeln begann, nachdem die BP-Plattform “Deepwater Horizon” am 20. April explodierte, wurde hektisch und mit viel try and error an der Beseitigung gearbeitet, wurden Milliarden als Entschädigungen zur Verfügung gestellt, war (und ist) das mediale Interesse immens -- wohl wissend, dass die Menschen dort sich zu wehren wissen und in ihrer Regierung (zumindest in der aktuellen) einen potenten und engagierten Mitstreiter (nun ja -- so gut es gegen die Ölheinis von den Republikanern eben geht …) an der Seite haben.

Am Nigerdelta in Afrika gibt es seit Jahrzehnten Öl-Katastrophen -- dort ist es nicht BP, sondern SHELL …
Das Land um das Delta ist verseucht, die Menschen verzweifelt. Doch die Welt nimmt es kaum wahr, die Medien (und zwar nur die auch ansonsten sehr engagierten!) bringen ab und zu mal einen kleinen, rasch untergehenden Bericht, es fließen nicht wirklich Entschädigungsgelder, man arbeitet nicht an den Ursachen, das Öl verseucht/tötet weiter Land, Tiere und Menschen …

[

Und SHELL erdreistet sich, aktuell Werbespots zu schalten, in denen sich der Öl-Konzern als besonders umweltfreundlich darzustellen versucht -- vielleicht, um sich gegen BP abzugrenzen, das momentan als das Haupt-Umweltferkel gilt.

Hier gibt es auch noch einige Infos zu diesem Konzern, hab ich eben entdeckt …

Es ist zum Kotzen!

Es lohnt sich also überhaupt nicht, einzelne Tankstellen (wie z.B. ARAL -- von BP) zu bestreiken -- Schweine sind sie alle, und alle gehen über Leichen.

Ich kann nur hoffen, dass möglichst schnell bezahlbare Elektro-Autos auf dem Markt sind. So lange müssen wir leider unsere alte Karre behalten, denn die nächste, sollte unbedingt ein Elektro-Auto sein, oder eines mit sonstwie erneuerbarer Energie …

Thema: Politik/Gesellschaft, Sonstiges, Tage wie diese | Kommentare (1) | Autor: Ulinne

Let’s make money

Donnerstag, 29. Juli 2010 6:28

Das haben wir ja oft. Wichtige Filme laufen spät abends bis nachts.
Für mich kein Problem, da ich ohnehin lange wach bin, aber an den “Normalos” laufen wichtige Informationen für gewöhnlich vorbei, da sie morgens früh raus müssen, um rechtzeitig in ihr Arbeits-Rädchen zu kommen und sich für Hungerlöhne von ihren Arbeitgebern aussaugen zu lassen.

letsmakemoney

Am Dienstag Abend lief in der ARD von 22.45 bis 0.30 Uhr Let’s make money, ein Film desÖsterreichers Erwin Wagenhofer, der auch schon “We feed the world” gedreht hat.

Menschen, die sich für solche Dinge ohnehin interessieren, wissen zwar schon einiges über das System, das nur wenige reich macht und sich aus der Armut und Ausbeutung anderer speist, aber es war schon schockierend, alles einmal in dieser komprimierten Form und übersichtlich auf den Punkt gebracht anschauen zu können/müssen und zynische Konzernchefs über die Notwendigkeit niedriger Löhne zur Gewinnmaximierung fabulieren zu hören.
Interessierte mit viel Zeit (so wie ich) haben schon etliche Dokus über das System des möglichst freien, unregulierten Geldflusses gesehen (in der Regel immer wieder gern spät am Abend!), ein System von Privatisierung, die die Staaten ausplündert und in Schuldenfallen treibt, und auf die leider viele Politiker auf der Suche nach Sanierungsmöglichkeiten ihrer klammen Kassen hereingefallen sind, und für die die Steuerzahler – also wir alle – heute teuer bezahlen müssen.
Die Gesellschaft wird enteignet, damit einige wenige sich die Taschen vollstopfen können. Und die Politik spielt mit, denn Politiker denken nur in zeitlichen Dimensionen, die sie selbst – und damit den begrenzten Zeitraum ihrer Macht – betreffen. Nach ihnen die Sintflut …

Hermann Scheer, Bundestagsabgeordneter (ich liebe diesen authentischen Politiker und bin ihm sehr dankbar, dass er in seinem Engagement – trotz allen Gegenwindes – noch nicht aufgegeben hat!), sagt dazu:
Privatisierung kommt von privare, ein lateinisches Wort mit der Bedeutung ‚berauben‘. Wenn nun eine Privatisierung stattfindet, dann werden Gemeinschaftsgüter von privaten Interessenten aufgekauft – oder sogar verschenkt … und das ist nichts anderes, als eine Beraubung der Gemeinschaft.“

Übel wurde mir bei Sprüchen wie denen des Dr. Mark Mobius, Präsident von Templeton Emerging Markets:
Ich glaube nicht, dass ein Investor verantwortlich ist für die Ethik, für die Verschmutzung oder das, was eine Firma verursacht, in die er investiert. Das ist nicht seine Aufgabe. Seine Aufgabe ist zu investieren und Geld für seine Klienten zu verdienen.“
Es gab einen berühmten Ausspruch, dass die beste Zeit zu kaufen ist, wenn das Blut auf den Straßen klebt. Ich füge hinzu: Auch wenn es dein eigenes ist. Denn wenn es Krieg, Revolution, politische Probleme und Wirtschaftsprobleme gibt, dann fallen die Preise von Aktien und jene Leute, die an diesem Tiefpunkt kauften, haben jede Menge Geld gemacht.“

Ekelhaft …

Gerhard Schwarz, seit 14 Jahren Leiter der Wirtschaftsredaktion der Neuen Zürcher Zeitung erzählt davon, dass das System des Aussaugens der Bevölkerungen und des Geld-Kumulierens von langer Hand geplant wurde:
Das Ziel der Gründer war“, so Schwarz, „ein intellektuelles Netzwerk aufzubauen. Man wollte nicht in die Politik hineingehen, sondern mit Ideen die Politik beeinflussen. Berühmt wurde die Mont Pelerin Society dann in den 80er Jahren mit Ronald Reagan. In seiner Regierung und in seinem Beraterteam waren viele amerikanische Mitglieder der MPS, man spricht von streckenweise 20 oder mehr Mitgliedern, und etwa zur gleichen Zeit hat natürlich auch Mrs. Thatcher sich stark auf die Ideen von Friedrich August von Hayek und von verschiedenen britischen Mitgliedern der MPS gestützt.“

John Christensen, Finanzökonom und ehemaliger Wirtschaftsberater der Regierung des Steuerparadieses und der Geld-Waschküche Jersey, erklärt, warum die „City of London“ zum größten Finanzzentrum der Welt wurde:
Noch entscheidender war, dass die Banken die Möglichkeit erhielten, viele ihrer Transaktionen ‚offshore’ abzuwickeln, an Finanzplätzen wie Jersey, Guernsey oder der Isle of Man und noch einige in der Karibik wie die Kaiman-Inseln und die britischen Jungferninseln. Das Ziel bestand darin, es britischen Banken zu ermöglichen, Kapital aus der ganzen Welt in die City of London fließen zu lassen und ihr dadurch Zugang zu preiswertem Kapital zu ermöglichen.“

Kein Wunder also, dass England sich auch heute noch immer – trotz aller Finanzkrisen – einer Regulierung der Finanzmärkte verweigert.

Ganz schlimm aber fand ich, was John Perkins, ehemaliger “Wirtschaftskiller” (Economic Hit Man) des US-Geheimdienstes, erzählte:
Wirtschaftskiller suchen ein Land mit Ressourcen aus, mit denen unsere Firmen arbeiten. Erdöl zum Beispiel. Dann arrangieren wir einen riesigen Kredit für das Land von der Weltbank oder einer ihrer Schwesterorganisationen. Doch dieses Geld kommt nie in diesem Land an. Stattdessen fließt es an unsere Firmen, die dafür riesige Infrastrukturprojekte in dem Land abwickeln. Dinge, die wenigen Reichen in dem Land nützen sowie unseren Firmen. Doch den meisten Menschen bringen sie nichts, weil sie zu arm dafür sind. Doch die arme Bevölkerung muss nun riesige Schulden abtragen, so riesig, dass sie sie niemals zurückzahlen können. Doch bei dem Versuch, die Schulden zurück zu zahlen, kommen sie in eine Lage, wo sie sich weder Gesundheits- noch Ausbildungsprogramme leisten können.
So sagen die Wirtschaftskiller zu den Leuten: Ihr schuldet uns viel Geld. Ihr könnt eure Schulden nicht bezahlen, also zahlt uns in Naturalien. Verkauft euer Öl billig an unsere Ölfirmen, stimmt bei der nächsten kritischen UNO-Abstimmung mit uns. Unterstützt unsere Truppen, z.B. im Irak.
Auf diese Art und Weise gelang es uns, dieses Imperium zu schaffen. Denn Tatsache ist: Wir schreiben die Gesetze. Wir kontrollieren die Weltbank. Wir kontrollieren den Internationalen Währungsfonds. Wir kontrollieren sogar die UNO in hohem Maße. Wir schreiben also die Gesetze. Insofern tun Wirtschaftskiller nichts Ungesetzliches. Ländern große Schulden aufbürden und dann eine Gegenleistung verlangen, ist nicht verboten. Es sollte verboten sein, ist es aber nicht
.“

Mehr dazu hier, eure Nackenhaare werden sich kräuseln, und ihr wisst spätestens jetzt, weshalb der Irak-Krieg angezettelt und Saddam Hussein gestürzt wurde. Hätte er die “Spielregeln” eingehalten, würde man heute noch immer gern Handel mit ihm treiben.
Schweinebande!

Dass Gewinne privatisiert und Verluste sozialisiert werden, ist wohl den meisten bekannt, aber Demos mit der Überschrift “Wir zahlen nicht für eure Krise ” dürfte einigen Ferkeln nur ein müdes Lächeln entlocken, denn sie können ungehindert weitermachen wie bisher … :-(

Aber lest selbst, dann könnt ihr euch mit mir zusammen aufregen. Ohnmachtsgefühle …

Thema: Politik/Gesellschaft, Tage wie diese | Kommentare (0) | Autor: Ulinne

Entscheidungen – um jeden Preis?

Mittwoch, 7. Juli 2010 7:26

In den Medien wird ja oft bemängelt, dass unsere momentane Regierung wenig entscheidungsfreudig sei. Manchmal kommt es mir so vor, als wolle man Entscheidungen – ganz egal welche …
(Ich kann ohnehin das Wort “Reformen” nicht mehr hören, da das seit einigen Jahren IMMER eine Verschlechterung für die Menschen bedeutet.)

Mir wäre lieber, wenn bestimmte Entscheidungen NICHT getroffen würden, wie z.B. die völlig unsozialen Sparpläne, oder – gestern – die Entscheidungen zum Gesundheitssystem – mit der die Versicherten mal wieder die Hauptlast zu tragen haben, voraussichtlich sogar in gesteigertem Maße.
Unglaublich, dass da die Arbeitgeberverbände noch etwas zu meckern haben, wo man doch für die Zukunft hoffen darf, dass die Beiträge der Arbeitgeber nach oben gedeckelt werden, während Arbeitnehmer mit schlimmen Erhöhungen rechnen müssen.

Die geplanten Zusatzbeiträge, für die zukünftige Erhöhungen vorsorglich bereits angekündigt wurden, sind für mich nichts Anderes als eine kleine Kopfpauschale, und ich wundere mich darüber, dass die CSU die gestern von Rösler vorgestellten Änderungen als einen eigenen Verhandlungs-Erfolg verkaufen will. Ja, was – zum Teufel – ist an dieser Variante denn so viel anders/besser, als bei der von der CSU bislang gekämpften Kopfpauschale???
Die verlogenenund arroganten Argumente der Regierungs-Koalitionäre – eben in der aktuellen Stunde auf Phoenix – waren nur schwer zu ertragen. Aber ich befürchte, sie glauben tatsächlich selbst, was sie da erzählen.

Die FDP-Wähler könnte ich immer noch verhauen. Aber kräftig! (Obwohl …, ich denke, die meisten von ihnen fühlen sich nach ihrer [dummen] Entscheidung mittlerweile ohnehin gestraft …)

Kann nur hoffen, dass wir diese unsägliche Regierungs-Konstellation so schnell wie möglich wieder los werden! :-(

Thema: Politik/Gesellschaft, Tage wie diese | Kommentare (0) | Autor: Ulinne

Der Rüttgers …

Freitag, 2. Juli 2010 9:51

hat ja wohl ein Rad ab. :-(

FÜNF weitere Jahre (!!!) will er nach seinem Ministerpräsidenten-Amt die Privilegien behalten, die ihm als Ministerpräsident von NRW zustanden: Dienstwagen, Chauffeur, repräsentatives Büro, Sekretärin, Referent …
(Wozu das Ganze??? Für einen einfachen Landtagsabgeordneten, der er danach ist???)
Und da wundert man sich über Politik(er)-Verdrossenheit in der Bevölkerung?
Selbst EIN Jahr fände ich zu viel.
Vorbei ist vorbei, Herr Rüttgers!

Ja, hallo!?
War da nicht mal die Rede vom (notwendigen) Sparen?!
Ach ja – logisch, das mit dem Sparen sollen mal die Anderen tun, ein Herr Rüttgers doch nicht …
Da streicht man dann doch lieber bei den Ärmsten der Armen!

*kotz-würg*

Thema: Politik/Gesellschaft, Tage wie diese | Kommentare (0) | Autor: Ulinne

Video-Beweis

Dienstag, 29. Juni 2010 9:28

FIFA-Präsident Blatter (sinngemäß): ‘Wenn man meint, Fußball ginge nicht ohne Technik, muss man Fußball abschaffen.’

Da man Fußball nicht wird abschaffen können (weshalb sollte man auch? nur wegen des Dickschädels eines solchen Egomanen?), könnte man ja schon mal mit der Abschaffung der FIFA beginnen. Es wird nicht schwer sein, eine neue, weltweite Fußballorganisation zu schaffen, die dann (hoffentlich!) weniger korrupt und geldgeil ist.

Eine andere Möglichkeit wäre auch: Treten Sie von Ihrem Pöstken ab, Mr. Blatter! Sie können den Zeichen und den Möglichkeiten der Zeit nicht mehr folgen!

Auch der Herr Netzer hat sich gegen den Videobeweis ausgesprochen, und zwar mit der unglaublich dämlichen Argumentation, Fußball sei nun mal etwas Menschliches, und durch Fehlentscheidungen menschlicher Schiedsrichter – mit all ihren menschlichen Schwächen, wie wir sie jetzt leider mal wieder erleben mussten, bliebe der Fußball im Gespräch.
Da musste ich doch einmal ganz tief Luft holen …
Ja, geht’s noch dümmer und sinnfreier, Herr Netzer?!

Hallo, wir haben das Jahr 2010!
Wir haben die technischen Möglichkeiten, Fußballspiele und die Entscheidungen der “Unparteiischen” (?) richtiger und gerechter zu machen.

Weshalb sollte man es dann nicht tun?

Thema: Politik/Gesellschaft, Sonstiges, Tage wie diese | Kommentare (0) | Autor: Ulinne

US-Gericht hebt Obamas Tiefseebohrstopp auf, …

Mittwoch, 23. Juni 2010 11:29

… und zwar mit dem Argument, das Verbot sei nicht ausreichend begründet. Dabei sollte das Verbot doch eh nur 6 Monate dauern, viel zu kurz und wenig grundsätzlich! (Audio-Datei)

Ja, da fass ich mich doch an den Kopf, der mit dem erstaunten/entsetzten/verständnislosen Schütteln gar nicht mehr aufhören will.
Ist die Verschmutzung von weiten Teilen us-amerikanischer Küste, das elende Sterben von millionen Tieren und die Existenzvernichtung von tausenden, ja, zehntausenden oder mehr amerikanischer Bürger – ja, die potentielle Gefahr, das giftige Zeugs über den Golf-Strom auch noch nach Europa herüber zu verteilen und damit vielleicht sogar das ganze Klima-System durcheinander zu bringen, nicht Begründung genug?
So lange die Technologie der Öl-Konzerne nicht ausgereift ist, darf es keine weiteren Bohrungen in derart großer Tiefe geben!

Die us-amerikanische Republikaner-Öl-Mafia scheint so manchen Richter doch ordentlich im Griff zu haben, und es gibt ja sogar auch Leute in diesen Reihen, die aus ihrem Schmusekurs mit den Öl-Multis keinen Hehl machen und sich öffentlich bei ihnen für die “harten” Reaktionen Obamas entschuldigen (Video) …

Unglaublich!

Thema: Politik/Gesellschaft, Tage wie diese | Kommentare (0) | Autor: Ulinne

Angela Merkel, keine Verlängerung!

Dienstag, 22. Juni 2010 12:37

Klammheimlich, während das Volk mit Brot und Spielen beschäftigt ist, oder sich in den Ferien entspannt, versucht Angela Merkel -- quasi hinter seinem Rücken -- für ihre Freunde, die Atom-Mafia, die Verlängerung der Laufzeiten für Atomkraftwerke durchzudrücken.

Der IPPNW, die Vereinigung der Ärzte gegen Atomkraft, hat dazu einen passenden Song gemacht:

[

Thema: Politik/Gesellschaft, Tage wie diese | Kommentare (0) | Autor: Ulinne

Israels Angriff: Wer hat Angst vor einer Untersuchung?

Dienstag, 15. Juni 2010 6:26

Uri Avnery (Frieden für Israel und Palästina), jemand, der nicht befürchten muss, als Antisemit bezeichnet zu werden, wenn er mit Israels Entscheidungsträgern kritisch umgeht und deren Handeln kritisch hinterfragt, (denn er ist selbst Israeli und Jude), hat auch zum Angriff der israelischen Armee einige wichtige Fragen:

Wer hat Angst vor einer wahren Untersuchung?

Insgesamt lesens- und bedenkenswert!

Hier nur ein Ausschnitt, der mich besonders betroffen gemacht hat. Zitat – die fetten Heraushebungen stammen von mir:

Entspricht es der Wahrheit, dass Soldaten bereits mit dem Schießen begonnen haben, bevor sie sich auf das Deck herabließen , wie von den Passagieren behauptet wird?

Entspricht es der Wahrheit, dass der Beschuss auch noch fortgesetzt wurde, nachdem der Kapitän des Schiffes und die Aktivisten mehrere Male über Lautsprecher angekündigt hatten, dass das Schiff kapituliert hatte und sogar weiße Flaggen gehisst worden waren ?

Entspricht es der Wahrheit, dass fünf von neun der getöteten Menschen in den Rücken geschossen wurden , was zeigt, dass sie versucht hatten, den Soldaten zu entkommen und somit nicht deren Leben gefährden konnten?

Weshalb wurde der Getötete, Ibrahim Bilgen, 61 Jahre alt, Vater von sechs Kindern und Bürgermeisterkandidat in seiner Heimatstadt , als Terrorist bezeichnet?

Weshalb wurde der Getötete, Cetin Topcoglu, 54 Jahre alt und Trainer des türkischen National-Taekwondo (koreanischer Kampfsport)-Teams , dessen Frau auch auf dem Schiff war, als Terrorist bezeichnet?

Weshalb wurde der Getötete, Cevdet Kiliclar, ein 38 Jahre alter Journalist , als Terrorist bezeichnet?

Weshalb wurde der Getötete, Ali Haydar Bengi, Vater von vier Kindern, Absolvent der al-Azhar-Fakultät für Literatur in Kairo , als Terrorist bezeichnet?

Weshalb wurden die Getöteten, Necdet Yaldirim, 32 Jahre alt, Vater einer Tochter; Fahri Yaldiz, 43 Jahre alt, Vater von vier Kindern; Cengiz Songur, 47 Jahre alt, Vater von sieben Kindern; und Cengiz Akyuz, 41 Jahre alt, Vater von drei Kindern , als Terroristen bezeichnet?

Ist es eine Lüge, dass die Aktivisten von einem Soldaten eine Pistole entwendet und mit ihr geschossen haben, wie die IDF behauptet, oder entspricht es der Wahrheit, dass die Aktivisten tatsächlich die Pistole ins Meer geworfen haben, ohne sie zu benutzen ?

Entspricht es der Wahrheit, wie von Jamal Elshayyal, einem britischen Bürger, ausgesagt wurde, dass die Soldaten drei Stunden lang die Behandlung der verwundeten Türken verhindert haben, weshalb einige von ihnen gestorben sind ?

Wenn es wahr ist, was diejenigen, die das Ganze vor Ort miterlebt haben und die Geschichte anders erzählen, als offiziell von der IDF behauptet wird, ist Israel für mich nichts Anderes als ein SCHURKENSTAAT!

Thema: Politik/Gesellschaft, Tage wie diese | Kommentare (0) | Autor: Ulinne

Mossads Killer gefasst

Sonntag, 13. Juni 2010 13:59

Tja, der israelische Geheimdienst Mossad kann sich eben auch nicht alles erlauben – ebenso wenig wie der Staat Israel mit seiner Palästina-Politik. Nach eigenen Regeln Agenten in die Welt zu schicken, um fix mal unliebsame Menschen zu ermorden, (oder mit militärischen Kampfeinsätzen gegen Friedensaktivisten vorzugehen), geht einfach nicht, das muss der harte Kern in Israel endlich mal kapieren.

Was entsprechende Untersuchungen direkt in Israel bringen würden/werden, kann man sich ja denken …

Thema: Politik/Gesellschaft, Tage wie diese | Kommentare (0) | Autor: Ulinne

Stoiber for president? Bitte nicht!!!

Mittwoch, 2. Juni 2010 8:23

Die Münstersche Zeitung, das lokale Blatt unserer Region (schwarz wie die Nacht) hat eine Umfrage gestartet:
Wer ist Ihr Wunschkandidat für die Köhler-Nachfolge?

Bisher steht im Ergebnis Edmund Stoiber mit den meisten Prozentpunkten vorn.

Och nee … – einen “äh, äh”-Präsidenten können wir nun wirklich nicht gebrauchen. Ich dachte, wir suchen dieses Mal jemanden, der ein guter Redner ist und etwas zu sagen hat, die Menschen miteinander verbinden kann und ihnen nah ist etc..
Bin eigentlich froh, dass wir vom Stoiber in letzter Zeit kaum noch etwas hören. Diesen arroganten Stotterer muss ich nun wirklich nicht als meinen Präsidenten haben. Nee, bitte nicht!

Am liebsten hätte ich es ja, wenn es aus der zur Auswahl stehenden Liste niemand würde, auch wenn mir Margot Käßmann davon noch am besten gefallen würde. Aber die hat ja nun ihre dumme Alkoholfahrt an der Backe …

Ich würde gern durch die Wahl eines völlig unerwarteten, netten, klugen, neutralen Menschen überrascht und erfreut – dabei gern auch mal eine Frau …

Köhlers plötzlichen Rückzug finde ich übrigens absolut mimosenhaft und verantwortungslos.

Thema: Politik/Gesellschaft, Tage wie diese | Kommentare (3) | Autor: Ulinne

Top Kill

Freitag, 28. Mai 2010 4:45

Top Kill“, der neueste BP-Versuch, den Ölfluss tief unten im Meer endlich zu stoppen, scheint ja nun doch nicht so erfolgreich, wie zunächst gehofft.

Hier kann man per Live-Cam zuschauen, wie es am Meeresboden sprudelt …

Besonders gruselig fand ich den Kommentar eines Umweltmenschen, der davon sprach, dass das Öl unter Umständen auch im Golfstrom landen könnte. (Die Hurrikan-Saison beginnt in ca. 2 Wochen!)
Nicht auszudenken …!

Da sind Konzerne dabei, aus purer Gier und rücksichtslos große Bereiche der lebenswichtigen Natur auf unserer Erde zu zerstören. Dagegen müssen die Menschen sich massiv wehren, denn es zeigt wieder einmal neu, dass man endlich konsequent auf erneuerbare Energien umsteigen muss, um solche verheerenden Katastrophen endgültig der Vergangenheit angehören zu lassen.

Das einzig Gute an diesem Drama: Tiefseebohrungen sind zunächst gestoppt – zumindest vor der Küste der USA und in der Arktis. So lange die Ölindustrie für solche Katastrophen keinen (erfolgreich in entsprechender Tiefe getesteten!) Plan B, C, D und so weiter hat, darf es auch nie wieder Tiefseebohrungen geben!

Thema: Politik/Gesellschaft, Skurriles, Tage wie diese, Technisches | Kommentare (0) | Autor: Ulinne

BP bittet um kreative Ideen

Dienstag, 11. Mai 2010 10:47

Was macht man, wenn man selbst nicht mehr weiter weiß?
Man bittet um Hilfe.
So auch BP.
Laut n-tv-Bericht (eben in den Nachrichten) werden die amerikanischen Bürger darum gebeten, mit ihren Ideen zur Bewältigung der Krise um das nach dem Plattform-Unfall im Golf von Mexiko auslaufende Öl beizutragen …

Tja, so sieht es aus, wenn man zur eigenen Gewinnmaximierung und zur Befriedigung des Ölhungers der Welt Risiken eingeht, die im Ernstfall nicht beherrschbar sind – auch durch die eigenen “tollen” Ingenieure nicht.

Das ist bei der Atomenergie ja nicht anders …

Thema: Politik/Gesellschaft, Tage wie diese | Kommentare (41) | Autor: Ulinne

Service-Nummern – Warteschleifen weiter kostenpflichtig!

Freitag, 7. Mai 2010 7:14

So, so, das ist ja interessant zu hören:

Unsere Regierungskoalition aus CDU und FDP hat verhindert, dass im Bundestag der Entschluss gefasst wurde, die Abzocke von Hotlines/Service-Nummern zu verhindern.
Die Grünen hatten gefordert, dass bei Hotlines die Warteschleifen kostenlos sein müssen und Kosten erst anfallen, so bald man mit einem Mitarbeiter verbunden ist.

Das Verhalten von Frau Aigner ist mehr als doppelbödig!
Ihre Argumentation “Wenn Unternehmen guten Service bieten, dürfen sie dafür ruhig ein wenig Geld verlangen” kann ich nicht nachvollziehen. Eine Warteschleife ist kein guter Service. Der beginnt für mich erst, wenn ich mit einem Mitarbeiter verbunden bin und er mir bei meinem Anliegen hilft.
Zudem widerspricht sie damit ihren eigenen Aussagen zuvor bei “Hart aber fair” und in der “Süddeutschen Zeitung”.

Zurückgepfiffen …?

Wirklich sehr bürger- und verbraucherfreundlich (Ironie_aus) – kann man da nur sagen. Da sieht man mal wieder, dass die Bürger unseres Landes der Regierung im Grunde schnurzpiep sind. :-(

Wer weiß – vielleicht gibt es unter den Koalitionären ein paar Politiker, die an der Hotline-Abzocke mitverdienen (oder es für ihre Zukunft zumindest hoffen – sowas kennt man ja) …

Thema: Politik/Gesellschaft, Tage wie diese | Kommentare (0) | Autor: Ulinne

Teure Kirchenaustritte

Donnerstag, 6. Mai 2010 23:46

Hier kann man wieder einmal sehen, worum es den christlichen Kirchen in erster Linie geht: nicht um den Glauben (vermutlich wissen da eh die meisten, dass das eigentlich Quatsch und Lügenkram ist), sondern um Macht und – vor allem – Geld:

PANORAMAKirchenaustritt: Gebühren und Schikanen

kirchenaustritt-panorama

Man achte am Ende des kleinen Videos besonders auf die unsäglichen “Argumente” und Rechtfertigungen des evangelischen Oberkirchenrates Thomas Begrich für das “besondere Kirchgeld“, das ein bereits aus der katholischen Kirche ausgetretener Mann für seine evangelische Frau, die bisher noch nicht ausgetreten ist, zu zahlen hat. Selten eine so dämliche und dreiste Begründung für Abzocke gehört. Da sind die Evangelen offenbar um nichts besser, als die Katholen …

Da krallt man sich die kleinen Kinder, die noch nicht selbst entscheiden und sich nicht wehren können, durch die Kindertaufe, und wenn man sich aus dieser Umklammerung und Abkassiererei als Erwachsener wieder lösen will, wird man auf unverschämte Weise zur Kasse gebeten.

Kirche – was für ein krimineller Märchen-Verein – man kann es nur immer wieder sagen!

Thema: Politik/Gesellschaft, Tage wie diese | Kommentare (5) | Autor: Ulinne

Twitter links powered by Tweet This v1.6.1, a WordPress plugin for Twitter.