Unser Felixkater ist tot

Freitag, 27. April 2012 9:24

FelixStrandkorb-Emma2010004

Wir sind sehr, sehr traurig, dass unser Felix uns gestern Abend nach 16 Jahren gemeinsamen Lebens verlassen hat, und das im wahrsten Sinne des Wortes aus heiterem Himmel, völlig unerwartet und ganz plötzlich.

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Facebook

Dienstag, 7. Februar 2012 18:38

Seit ich mich mit Facebook etwas mehr angefreundet habe, komme ich garnicht mehr dazu, meine Blogs ordentlich zu “bedienen”.

Wem es hier also in letzter Zeit zu ruhig ist, der schaue auch mal hier vorbei:

https://www.facebook.com/Ulinne

oder hier:

https://www.facebook.com/UlinneDesign

;-)

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Frohes neues Jahr 2012! ;-)

Sonntag, 1. Januar 2012 1:54

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ADENA – unser Patenkind in Äthiopien

Freitag, 18. November 2011 10:09

Michi kam auf die Idee: Uns geht es gut, komm lass uns regelmäßig ein Patenkind in der dritten Welt unterstützen. Aber es sollte ein ganz konkreter Mensch sein, mit dem wir auch Kontakt aufnehmen können, damit wir wissen, ob unser Geld auch wirklich ankommt.
Tja, da ging die Suche los. Bei welcher Organisation ist sowas gewährleistet?

Ulrich Wickert fiel mir ein. Dem Mann vertraue ich, der macht keine Werbung für dubiose Sachen.
Was war das nochmal für eine Organisation, für die er sich einsetzt?
“Frau Google” befragt …
Aha – PLAN!

adena-plan

Habe dort online den Antrag ausgefüllt. Wenige Tage später gab es Post mit unserer umfangreichen Paten-Mappe, mit Infos zu dem von uns gewünschten Land Äthiopien, mit Infos und Fotos von unserem neuen Patenkind ADENA.

Und – tadaaa – hier ist sie:

Adena

Ein bissel ungünstig aufgenommen vielleicht, sooo nah hätte man nicht herangehen sollen, aber zusammen mit ihrem Vater fotografiert, sieht man schon etwas mehr von ihr.

Adena-Vater

Hier erkennt man auch schon besser, dass es ein hübsches Mädel ist (auch wenn das Kleid vermutlich noch passen wird, wenn sie erwachsen ist), und hier schaut sie auch nicht mehr so ängstlich. Aber haben die zwei nicht unglaublich lange Arme? Oder kommt mir das nur so vor …?

Die aktuell 9-jährige Adena lebt mit ihrer Familie (die wir hoffentlich auch irgendwann komplett zu sehen bekommen) in der Umgebung von Lalibela, heilige Stadt und Wallfahrtsort in Äthiopien – etwa hier, wo auf der von (c)Google ausgeliehenen Karte der rote “A-Pfeil” steckt.

Adena-Karte

Wusstet ihr übrigens, dass Äthiopien rund dreimal so groß ist wie Deutschland? Es ist das zehntgrößte Land in Afrika und hat etwa genauso viele Einwohner wie D – etwa 80 Millionen.

Mit der Paten-Mappe sind wir darüber informiert worden, dass Adena zur Grundschule geht, zu der sie einen etwa 45-minütigen Fußmarsch zurückzulegen hat, dass ihre Eltern Bauern sind, dass sie in einem Holzhaus mit Strohdach leben und ihr Wasser ganzjährig aus Flüssen, Bächen und Quellen beziehen, die weniger als einen Kilometer von ihrem Haus entfernt liegen. Für die Wasserschlepperei sind Frauen und Mädchen zuständig.
(Sanitäre Anlagen gibt es natürlich nicht, da muss ein Loch im Boden für die Notdurft reichen.)
Außerdem haben ihre Eltern angegeben, dass Adena gesund ist und bisher noch keine schwere Krankheit hatte. Das ist gut zu wissen, zumal in Äthiopien ja eine fiese Augenkrankheit grassiert – Trachom, von Aids etc. mal ganz zu schweigen.
Trachom wäre allerdings, wie ich hier gelesen habe, durch einfachste Mittel zu heilen. Falls Adena und ihre Familie also doch einmal betroffen sein sollte, hoffen wir doch dazu beitragen zu können, dass sie sich diese helfende Salbe locker leisten können.

Ob Adena diese schreckliche Prozedur der Genitalien-Beschneidung bereits ertragen musste, wissen wir nicht, (ist dort ja eigentlich noch praktizierte Tradition), aber das werden wir auch noch herausbekommen, hoffe ich. Wir wünschen ihr, dass dieser furchtbare Kelch an ihr vorüber gehen wird, und dass die PLAN-Leute dabei durch viel Aufklärung mitwirken …

Einen ersten Brief mit einigen Fotos von uns, unseren Tieren und unserem Umfeld haben wir für sie bereits auf den Weg gebracht. Hab mir mit meinem Englisch dabei einen abgebrochen und immer wieder einen Online-Translator bemühen müssen. ;-)
Aber letztendlich ist es doch relativ ordentlich geworden, und so soll es schneller gehen, da man hier in Deutschland keinen Übersetzer mehr zwischenschalten muss, was bis zu drei Wochen dauern kann.

Unser Brief geht nun zunächst über PLAN, da auf dem normalen Postweg so etwas nie ankäme, denn es gibt in der Region keine “Anschriften” wie wir sie kennen. Die deutsche Filiale in Hamburg sammelt die Briefe und schickt sie dann an die Partner vor Ort, so dass sie an die einzelnen Patenkinder verteilt werden können. Die Leute vor Ort werden der amharisch sprechenden Adena den Brief dann vorlesen und dabei vom Englischen ins Amharische übersetzen.

Wir sind total gespannt auf Adenas Antwort … ;-)

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Zahnarzt

Dienstag, 15. November 2011 23:48

War heute beim Zahnarzt.
Ja, tatsächlich – ICH – trotz Angstfaktor rot!
Es wurde mal wieder nötig, da es bei 1-2 Backenzähnen im “Untergrund” reichlich grummelte.
Mit den Zähnen sollte ja alles in Ordnung sein, schlägt alles mit auf Herz, Gefäße etc., und auch wegen meiner Diabetes sind Zahnbeläge ganz schlecht, hab ich irgendwo gelesen. Davon gibts an meinen Zähnen jede Menge, weil ich mich selbst vor einer ganz normalen Zahnreinigung in einer Zahnarztpraxis tierisch fürchte, denn allein schon meine elektrische Zahnbürste trifft ab und zu den Nerv …

Gerade für Angsthasen wie mich ist es also äußerst schwierig, den passenden Zahnarzt zu finden. Am Besten: Was nötig ist, alles auf einmal – und DAS unter Vollnarkose, denke ich immer. Ja, und da habe ich hier doch tatsächlich eine Praxis entdeckt, die auch DAS anbietet:
Zahnarztpraxis Dr. Jens Unterschütz und Dr. Julia Pielken – hier bei uns in Neuenkirchen.

Zahnarzt Unterschuetz und Pielken

Behandelt hat mich heute Dr. Julia Pielken (eine ganz Liebe!) – zu Recht ausgewiesen als Expertin für Angstpatienten, und ich muss sagen: Ihre Sache hat sie sehr, sehr gut gemacht. Prima Diagnose und Beratung (mein Problem sind offenbar die Zahnhälse, nicht die Zähne), vorsichtiges Herantasten an mich Schiss-Häsin, und schon nach den ersten Behandlungsversuchen (ohne Bohren) eine enorme Verbesserung. Meine Schmerzen sind so gut wie weg, und in 14 Tagen gehe ich ziemlich gelassen wieder hin, dann kann sie weitermachen … ;-)

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Arschkarte

Dienstag, 25. Oktober 2011 23:49

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Habe eine Perle entdeckt

Samstag, 22. Oktober 2011 19:00

Ich mache ja – neben Buchcovern für diverse Verlage – auch Cover für private Autoren. Vor einiger Zeit rauschte mir daher eine Cover-Anfrage von einem gewissen Rolf Ersfeld ins Postfach. Weil er keine Lust auf die große Verlags-Suche (und die damit oft verbundenen Absagen) hatte, wollte er sein Buch im “Printing-on-Demand“-Verfahren veröffentlichen. Ja, und da ich, damit die Ideen sprießen, immer auch einen gewissen inhaltlichen Input brauche, ließ ich mir von ihm ein Exposé seines Romans Winterbirnen schicken.

Gleich beim Lesen der ersten Zeilen war mir klar: Der Mann kann schreiben – und wie! Bei einem Unternehmen wie BoD o.ä. würden da im wahrsten Sinne des Wortes Perlen vor die Säue geworfen! Nein, das darf nicht sein!

Also hab ich beim IL-Verlag in Basel (ILV), für den ich u.a. auch die Cover entwerfe, einfach mal vorgebohrt und dem Rolf Ersfeld gleichzeitig geraten, sein Manuskript dort (mit lieben Grüßen von mir) anzubieten.
Ja, und was soll ich sagen? Es wurde mit Kusshand angenommen und vor kurzem veröffentlicht:

winterbirnen
IL-Verlag, August 2011
Paperback, 338 S.
ISBN: 978-3-905955-25-5

Ich kann das Buch nur jedem empfehlen, und wer es bestellen will, kann das hier (Amazon) oder hier (im Online-Shop des ILV) tun.

Nun ist die Geschichte des Autors damit noch nicht zuende – neeiiin.

Einmal Blut geleckt – nach all den (vermutlich drögen) Sachtexten, die er zuvor in leitender Position bei der IHK verfasst hatte – konnte Rolf Ersfeld mit dem belletristischen Schreiben nun garnicht mehr aufhören.
Wenige Wochen später war der zweite Roman fertig: Mattuschkes Versuchung

mattuschke

Logisch, dass der ILV auch diesen Roman gern nahm, denn man kennt dort inzwischen ja die Qualitäten dieses Autors, so dass Mattuschkes Versuchung ebenfalls bereits eine ISBN hat und irgendwann Anfang 2012 erscheinen wird – vielleicht sogar ein bissel früher.

Damit ist die Geschichte aber noch immer nicht zuende.

Gleich nachdem Mattuschkes Versuchung angenommen war, griff Rolf Ersfeld erneut in die Tasten. Wieder dauerte es nur wenige Wochen, bis er seinen dritten Roman (fast) fertig hatte. Es fehlt noch eine Winzigkeit – so weit ich weiß. Beeindruckend!
Dieser neue Roman wird Balthasars Hände heißen, und natürlich hab ich auch dafür das Cover bereits fertig: ;-)

balthasarsHaende

Dieses Manuskript hat er dem Verlag noch nicht vorgestellt, aber wenn er es tut, bin ich sicher, dass auch dieses Buch irgendwann im kommenden oder übernächsten Jahr verfügbar sein wird.

Ich beneide diesen Mann um seine wilde Lust am Schreiben. Ich glaube, er hatte keine Ahnung, was für ein Literat in ihm steckt!
Mir ist diese Lust nach meinem letzten Roman Herbstliebe völlig abhanden gekommen. Ich hab inzwischen nur noch Bilder im Kopf. ;-)

Mittlerweile hab ich Rolf Ersfeld auch eine kleine, eigene WebSite gebastelt (obwohl ich das für andere Leute eigentlich nicht mehr mache), denn der Mann kann nicht nur schreiben, auch Weinliebhaber dürften auf ihre Kosten kommen …

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Exxon Mobil schleimt sich ein

Freitag, 14. Oktober 2011 7:17

Wenn es nach den empörten Bürgern geht, die durch die Fracking-Methode bei der Gasförderung -- auch aus deutschem Boden -- das Wasser nicht vergiftet haben und auch sonst keine gesundheitliche Schäden erleiden wollen, haben sie das auch nötig.

Dieser TV-Spot fällt mir in letzter Zeit unangenehm auf:

… und bei mir können die ExxonMobils mit aalglatten Milchbubi-Gesichtern so viel lügen und schleimen wie sie wollen, mich stimmen sie nicht um -- auf KEINEN Fall.

Wenn es jedoch nach Niedersachsens Wirtschaftsminister Jörg Bode (FDP) geht, dürfen sie ruhig machen, was sie wollen, ohne jegliche Kontrollen.
(Wie viel er für diese Haltung wohl in die Taschen gestopft bekommen haben mag? Entweder ist dieser Mensch gierig oder dumm -- in jedem Fall aber ignorant.)

Und da soll man bei solchen Politikern kein Wut-Bürger sein?!

Gut, dass es die engagierten Aktivisten von “Gegen Gasbohren” gibt. Auf ihrer WebSite wird jede Menge Stoff gegen diese kriminelle Art der Gasförderung gesammelt. Wer Lust hat, sich zu diesem Thema ein bissel schlauer zu machen, (z.B. um nicht alles hinzunehmen, was ihm vorgesetzt wird), kann hier auf jeden Fall fündig werden.

Hier ein aktueller ZDF-Beitrag zu den schlimmen Folgen -- z.B. in den USA, die die Bürger dort durch das unkontrollierte Fracking im großen Stil ertragen müssen …

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Licht am Horizont

Freitag, 14. Oktober 2011 6:00

Heute Morgen war der Himmel jedenfalls schön rot, deutete auf einen ebenso schönen Tag hin. Nun ja – abwarten …

14Okt2011-Morgenrot 0345

Weniger “Licht am Horizont” sah ich jedoch heute Morgen in den Nachrichten des Morgenmagazins. Da wurde in einer der Filmsequenzen gezeigt, wie dieser Diktator aus Ungarn sich direkt neben unsere Angela – ganz vorn in die Mitte der Regierungschefs, die sich für ein Gruppenfoto positionierten – stellte.
Ob sie ihm bei dieser Gelegenheit (und als das Foto fertig war) wohl mal mit dem Ellbogen in die Seite gefahren ist und gesagt hat: “Du, Junge, was du da in deiner Verantwortung als Regierungschef in Ungarn mit der Demokratie machst, entspricht absolut nicht dem europäischen Gedanken zu diesem Thema. Wenn du so weiter machst, fliegst du raus!”

Ob sie wohl den Mut hatte, ihm das zu sagen?
Oder hat sie sich das verkniffen, locker Small-Talk mit diesem Typen gemacht und anschließend vielleicht Pickel bekommen?

Na, wer weiß, vielleicht findet sie das alles (eingeschränkte Medien-/Presserechte, zensierte Theater etc.) auch garnicht so schlimm. Demokratie kann für einen Politiker ja auch lästig sein. Zumindest Altkanzler Kohl hat Viktor Orban im Mai diesen Jahres offenbar dazu ermutigt, “sich nicht beirren zu lassen”.
Als Altkanzler kann man sich eine solche Offenheit halt leisten …

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WAS für ein Sahnewetter!

Freitag, 30. September 2011 11:48

Na? Ist das nicht wunderbar?
Draußen am Teich in der Sonne sitzen, …

EndeSept2011-Teichterrasse

…, am kleinen Strand den Nachmittag genießen, …

EndeSept2011-Strand

…, und gleichzeitig fallende Blätter, …

1Okt2011 0316

… und dicke Trauben am Wein.

EndeSept2011-Weinlaube

Vielleicht sollten wir uns endlich mal eine kleine Weinpresse kaufen, denn bei einer Ernte wie in diesem Jahr würde sich das schon fast lohnen.

EndeSept2011-Wein

Übrigens: Wir haben in unserem Garten schon lange keine Drossel mehr gesehen. In Vorjahren wären diese Trauben längst nicht mehr so makellos und unangetastet. Ich habe den Verdacht, dass auch hier bei uns in NRW/Münsterland die Mücken mit dem Usutu-Virus unterwegs sind und die Drosseln dahinraffen …
Scheint also nicht mehr ein nur süddeutsches Phänomen zu sein. :-(

Ja, und dann diese in der Sonne glitzernden Zeichen des Altweibersommers. Gleich zwei “Spinnenwohnungen” zwischen den Stäben unseres Sonnenschirms …

Altweibersommer1

So kann der Herbst auch Freude machen. In diesem Jahr ist er offenbar der bessere Sommer. ;-)

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